Schwerpunkte


Digitaler Abdruck CAD CAM Implantatgetragener Zahnersatz Angstpatientenbehandlung

Bleaching


Die Farbe der Zähne


Jeder Mensch hat eine individuelle Zahnfarbe, die sich im Laufe seines Lebens ändern kann. Speisen, Medikamente und Tabakkonsum können zu Verfärbungen führen. Außerdem wird die äußere Schicht der Zähne, die Schmelzschicht langsam dünner, so dass die etwas gelblichere Farbe der darunterliegenden Schicht des Zahnes – die Dentinschicht – sichtbar wird.


Einfache Verfärbungen lassen sich bereits durch professionelle Zahnreinigung entfernen.


Wie kann man Zähne aufhellen?


Das zum Bleachen (Aufhellen) verwendete Gel dringt in den Schmelz und Dentin ein, es spaltet dort aktiven Sauerstoff ab und verändert die Farbstoffmoleküle im Zahn, so dass diese farblos werden. Bei diesem Verfahren werden dem Zahn keine Schäden zugeführt oder Mineralien entzogen.


Bleaching in der Zahnarztpraxis Bleaching in der Zahnarztpraxis Bleaching in der Zahnarztpraxis

Wann bietet sich Bleaching an?


Wenn Sie unzufrieden mit Ihrer Zahnfarbe sind und sich die Verfärbungen nicht mehr mit Hilfe von zahnärztlichen Maßnahmen wie einer Professionelle Zahnreinigung entfernen lassen.


Unsere Möglichkeit des Bleachings


Home Bleaching: Der Patient führt das Bleaching unter genauer Aufsicht des Zahnarztes bei sich zu Hause durch, wofür am Anfang ein ausführliches Vorgespräch in der Zahnarztpraxis notwendig ist.


In-Office-Bleaching: Die Bleachingbehandlung erfolgt in der Zahnarztpraxis in maximal 3 Sitzungen, wobei die Prophylaxeschwester das Auftragen des Geles übernimmt.


Wie lange bleiben die Zähne weiß?


Der Bleachingeffekt variiert von Patient zu Patient. Je nach Kaffee-, Tee-, Tabak- oder Rotweingenuss können die Zähne schon nach wenigen Monaten wieder nachdunkeln. Trifft man allerdings regelmäßige Vorkehrungen (2mal im Jahr eine Professionelle Zahnreinigung) und verzichtet dauerhaft auf diese Art von Genussmitteln, kann der Effekt sich über Jahre erstrecken.


Wie oft darf man bleachen?


Das Bleachen sollte keinesfalls mehrmals im Jahr erfolgen, da dies die Zahnhartsubstanz verändert.


Schadet Bleaching Zähnen oder Zahnfleisch?


Nein. Das Zahnfleisch wird während der Behandlung abgedeckt um Schäden zu vermeiden. Wird das Bleaching in korrekter Art und Weise vom Patient beim Home Bleaching oder der Prophylaxeschwester beim In-Office-Bleaching angewandt und vom Zahnarzt überwacht, so ist von Schäden an Zahnfleisch oder Zähnen nicht auszugehen.


Was muss ich vor dem Bleachen beachten?


Eine professionelle Zahnreinigung unmittelbar vor dem Bleachen und eine zahnärztliche eingehende Untersuchung sind unverzichtbar, da das Bleaching nur auf vollkommen sauberen Zähnen angewandt werden kann. Andernfalls wird das Bleaching nicht den gewünschten Effekt erzielen. Da die Professionelle Zahneinigung ebenso eine Privatleistung ist wie das Bleachen, trägt auch hier die anfallenden Kosten der Patient.


In welchen Fällen sollte ich von einem Bleaching absehen?


  1. Bei bestehender Schwangerschaft
  2. Einnahme von Antibiotikum
  3. Patienten unter 18 Jahren
  4. Große Zahnfüllungen oder Zahnersatz im Frontzahngebiet (in Absprache mit Ihrem Zahnarzt)
  5. kariöse Stellen im Mund

Sonstiges Wissenswertes


Alte Füllungen oder alter Zahnersatz lassen sich mithilfe des Bleachings leider nicht aufhellen, sollte trotzdem eine Bleaching-Behandlung vorgenommen werden, so besteht die Gefahr das hinterher ein Austausch mit den damit verbundenen Kosten notwendig ist.

Digitaler Abdruck (der Abdruck ohne Abdruck) CAD / CAM


Digitale Abformung


Die digitale Abformung ist eine sehr patientenfreundliche Möglichkeit, die Zahn-, Kiefer- und Mundsituation mittels digitalem Intraoralscanner zu erfassen.

Hierfür fährt man mit einem Handstück, bestehend aus Kameralinsen, LED´s und Sensoren fast berührungsfrei an den Zahnreihen entlang und kann so Kieferlänge, Zahngrößen, Zahnabstände, Zahnlücken, eventuelle Fehlstellungen und einen Überbiss erfassen und dokumentieren. So gehören ein Ekelgefühl, der Würgereiz oder panische Erstickungsanfälle bei der digitalen Abformung der Vergangenheit an.


Die daraus resultierenden Ergebnisse werden berechnet und auf einem Monitor als 3D-Modell herausgegeben. Im nächsten Schritt wird entschieden ob die Qualität des Bildmaterials ausreicht. Bei Bedarf kann unverzüglich nachgearbeitet werden.

Nach Beurteilung und Prüfung können die Daten innerhalb kürzester Zeit elektronisch ohne Zeitverlust an das Dentallabor weitergeleitet werden. So ist es möglich, dass der Zahntechniker sofort mit seiner Arbeit beginnen und hochwertigen Zahnersatz wie Brücken, Kronen, Inlays, Veneers und vieles mehr herstellen kann.


Digitaler Abdruck: Intraoralscan

Festsitzender Zahnersatz


Ein Teil der gesamten Prothetik befasst sich mit dem festsitzenden Zahnersatz. Mit Hilfe von festsitzendem Zahnersatz lassen sich einzelne oder mehrere fehlende Zähne ästhetisch, wie auch funktionell wiederherstellen, ohne dass eine herausnehmbare Prothese angefertigt werden muss. Der Zahnersatz wird Ihrer individuellen Situation entsprechend angefertigt und fest in Ihrem Mund zementiert oder adhäsiv befestigt.


Im Folgenden die Unterscheidungen für Sie im Überblick:


Inlay


Ein Inlay dient der Wiederherstellung der Kaufläche oder einzelner tragender Elemente eines Zahnes. In einer Sitzung bei uns in der Praxis werden die vorhandenen Defekte am Zahn entfernt, präpariert und die Präparation mittels eines Abdrucks an ein zahntechnisches Labor übermittelt. Im zahntechnischen Labor erfolgt auf einem Modell die Herstellung des Inlays. Anschließend wird das Inlay im Mund befestigt.


Teilkrone


Bei der Versorgung mit einer Teilkrone wird nur ein Teil des Zahnes beschliffen und mit einer Krone indiziert. Diese Art der Versorgung bietet sich an, wenn große Teile der Zahnhartsubstanz noch intakt sind und nur ein kleinerer Bereich Ihres Zahnes prothetisch versorgt werden soll.

Das Verfahren ist demnach schonender für die natürliche Zahnhartsubstanz, weil nicht der ganze Zahn beschliffen wird.


Vollkronen


Sind weite Teile Ihrer natürlichen Zahnhartsubstanz beschädigt, empfiehlt es sich den betreffenden Zahn zu beschleifen und mit einer Vollkrone zu versorgen. Hierbei wird nur so viel Substanz abgetragen, wie nötig. Auch die Versorgung mit einer Vollkrone stellt Funktion und Ästhetik wieder her und ist je nach Materialauswahl von einem natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.


Brückenversorgungen


Eine Brückenversorgung dient dem Ersatz eines fehlenden Zahnes. Zur Wiederherstellung der Zahnreihe werden die Nachbarzähne beschliffen und mit Kronen versorgt. Die Besonderheit einer Brücke ist, dass die Kronen durch ein Zwischenglied miteinander verbunden sind. Dieses Zwischenglied dient dem Ersatz des fehlenden Zahnes.

Eine Versorgung mit einer Brücke bietet sich an, wenn die Nachbarzähne bereits mit Füllungen oder Kronen versorgt sind.


Veneers


Veneers oder sogenannte Verblendschalen kommen meist im Frontzahnbereich zum Einsatz, um ästhetischen Wünschen des Patienten nachzukommen. Sollten Sie an Schmelzabreibungen, Schmelzsprüngen oder Verfärbungen im Frontzahnbereich leiden, sprechen Sie uns gerne an.

Mit Hilfe von hauchdünnen, lichtdurchlässigen Komposit- oder Keramikschalten können ästhetische Defekte oder kleine Zahnfehlstellungen visuell korrigiert werden. Die Veneers werden adhäsiv d.h. mit Hilfe eines Klebers an den Frontzähnen befestigt.

Implantatgetragener Zahnersatz


Die implantatprothetische Versorgung lässt sich in zwei Behandlungsabschnitte aufteilen:

Den chirurgische Abschnitt und die prothetische Versorgung. Denn hinter Implantat-Prothetik steckt mehr als nur die reine Verankerung des Zahnersatzes auf einem Implantat. Das Ziel dieser implantologischen Bemühungen, ist die prothetische Wiederherstellung der Funktion des Kauorgans.

Zu Beginn steht die Planung des Zahnersatzes, dem die Implantate als Stützpfeiler dienen sollen.


Implantatgetragener Zahnersatz

Im Hinblick auf einen funktionstüchtigen Zahnersatz, müssen wir bei der prothetischen Planung zunächst gemeinsam besprechen und festlegen, ob eine festsitzende oder eine herausnehmbare Lösung angestrebt werden soll, ob und wie viele Implantate gesetzt werden, wo diese Implantate inseriert werden und welches Implantatsystem für das angestrebte Ziel am geeignetsten erscheint.

Unsere Aufgabe besteht darin, für Sie ein Behandlungskonzept zu entwerfen, welches zu einer akzeptablen Wiederherstellung und Erhaltung Ihrer Zähne führt. Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir für Sie die beste Lösung.


Verankerung von Totalprothesen mittels Implantaten.


Um einen besseren Halt einer Totalprothese zu erzielen bietet es sich an diese mit Implantaten im Kiefer zu befestigen. Meist reichen 4 bis 6 Implantate pro Kiefer aus, um einen außerordentlich guten Halt zu erzielen.


Verankerung von Teleskopprothesen mittels Implantaten


Damit eine Teleskopprothese ausgeglichen im Kiefer des Patienten sitzt ist es notwendig, dass sie an mindestens 4 gegenüberliegenden Stellen durch Teleskope abgestützt wird. (Quadranguläre Abstützung). Sind im Mund des Patienten nicht mehr genug Zähne vorhanden, um eine solche Lagerung zu erzielen, bietet sich eine sogenannten Pfeilervermehrung mit Hilfe von Implantaten an.


Verankerung von Einzelkronen mittels Implantaten


Zum Ersatz eines fehlenden Zahnes bietet sich als Alternative zu einer Brückenversorgung immer die Versorgung mit einem Implantat an. Dies hat den Vorteil, dass die Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Der zu ersetzende Zahn wird meist mit Hilfe einer Suprakonstruktion auf dem Implantat festsitzend verankert.


Verbundbrücke


Eine Verbundbrücke dient dem Verschluss einer Lücke im Gebiss. Die Besonderheit ist allerdings, dass ein Pfeiler der Brücke ein natürlicher Zahn ist und der weitere Pfeiler ein Implantat.


Zur Planung der idealen Versorgung für Ihre Bedürfnisse sprechen Sie uns gern an.

Herausnehmbarer Zahnersatz


Herausnehmbarer Zahnersatz kommt zum Einsatz, wenn mehrere Zähne fehlen oder ganze Kiefer zahnlos sind und somit eine Versorgung mit festsitzendem Zahnersatz nicht mehr möglich ist.

Viele Patienten fürchten sich vor dem herausnehmbaren Zahnersatz und fühlen sich beschämt, wenn der Zahnarzt gerade diese Therapie vorschlägt. Doch heißt herausnehmbar nicht gleich schlecht oder unästhetisch. Eine herausnehmbare Prothese ist allerdings keinesfalls als minderwertig zu betrachten, sondern liefert sehr gute Ergebnisse in Bezug auf Wiederherstellung der Kaufunktion und Ästhetik.

Je nach Befund und Anzahl der noch vorhandenen Zähne gibt es verschiedene Möglichkeiten Sie mit herausnehmbarem Zahnersatz zu versorgen.


Teilprothesen


Teilprothesen dienen der Versorgung eines sogenannten Restgebisses, in welchem noch natürliche Zähne vorhanden sind, allerdings auch einige Zähne ersetzt werden müssen. Die Teilprothese zum Ersatz der fehlenden Zähne wird an den noch vorhandenen Zähnen mittels Teleskopen, Geschieben, Ankern, Stegen oder Klammern befestigt, um einen guten Halt zu gewährleisten.


Modellgussprothese / Einstückgussprothese


Eine Modellgussprothese besteht aus einem gegossenen Gerüst aus einer sogenannten Chrom-Kobald-Molybdän Legierung, auf welche die zahntragenden Sättel samt künstlichen Zähnen befestigt werden. Durch das Gussverfahren ist das Prothesengerüst einerseits sehr stabil, andererseits aber auch sehr filigran und dünn. Dies ermöglicht es Ihnen, dass Sie sich schnell und einfach an den neuen Zahnersatz gewöhnen. Des Weiteren spricht die leichte Erweiterbarkeit für eine Modellgussprothese. Sollten im Laufe der Zeit weitere Zahndefekte festzustellen sein oder weitere Zähne verloren gehen kann eine solche Prothese mit wenig Aufwand erweitert werden.


Teleskopprothese


Unter einer Teleskopprothese versteht man eine Teilprothese, welche Mittels Teleskopen an den verbliebenen Restzähnen befestigt wird. Zur Herstellung eines Teleskops wird ein Zahn zuerst, ähnlich wie bei der Versorgung mit einer Krone, beschliffen. Im Labor wird anschließend ein sogenanntes Primärteleskop angefertigt, welches als kleine Hülse auf den Zahnstumpf zementiert werden kann. Passend zu diesem Primärteleskop wird anschließend ein passgenaues Sekundärteleskop angefertigt, welches in die Teilprothese integriert wird. Setzt man die Teilprothese nun in den Mund ein, so greifen Primär- und Sekundärteleskop ineinander und sorgen für den sicheren Halt des Zahnersatzes. Teleskopprothesen sind im Gegensatz zu Modellgussprothesen mit Klammern als Halteelementen ästhetisch sehr viel ansprechender.


Totalprothese


Sind in einem Kiefer alle natürlichen Zähne verloren gegangen, so bietet sich die Versorgung mit einer Totalprothese an. Totalprothesen werden, nach Abdrucknahme in der Zahnarztpraxis, in einem zahntechnischen Labor gefertigt. Damit die Totalprothese komfortabel in Ihrem Mund sitzt und sich gut in die orale Situation integriert, bedarf es einiger spezieller Verfahren zur Registrierung der Bisslage und der Relation der Kiefer zueinander. Sind alle benötigten Daten erfasst, lässt sich eine Totalprothese sehr spezifisch und genau auf die Bedürfnisse und die Bisslage eines Patienten einstellen.


Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden Sie ausführlich und Ihren Bedürfnissen entsprechend beraten und begleiten.


PZR (professionelle Zahnreinigung)


Zahnpflege gehört für die meisten Menschen zum Alltag wie Essen und Schlafen. Manche betreiben mehr Aufwand bei der Zahnpflege als andere, aber eines gilt für alle Menschen: Sie sollten regelmäßig die professionelle Zahnreinigung (PZR) nutzen. Auch die vorbildlichste Zahnpflege kann hier bei der Vorbeugung von Karies und Parodontitis unterstützt werden.


Was wird gemacht?


Die PZR wird bei uns von speziell geschultem Praxispersonal durchgeführt. Folgende Leistungen gehören dazu:


  • Entfernen von harten und weichen Belägen,
  • Polieren,
  • Fluoridieren,
  • Beratung zur täglichen Mundhygiene.

Beratung zur täglichen Mundhygiene Beratung zur professionellen Zahnreinigung

Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen entfernt die Prophylaxehelferin mit speziellen Handinstrumenten oder Geräten, die mit Ultraschall arbeiten. Das ist auch der Grund, warum sich die Behandlung "professionelle" Zahnreinigung nennt: Es werden andere Instrumente genutzt als Sie alltäglich verwenden. Dadurch werden bei der Behandlung auch Verfärbungen durch Tee, Kaffee oder Nikotin entfernt. Die PZR hat also nebenbei auch noch einen kosmetischen Effekt.

Bakterien setzen sich viel leichter auf rauen Oberflächen fest als auf glatten. Deshalb folgt nach der Reinigung die Politur. Dabei werden nicht nur die Zahnflächen geglättet, sondern auch mögliche unebene Übergänge zu Füllungen und Zahnersatz.

Um den Zahnschmelz zu stärken wird danach noch ein Gel oder Lack mit hochkonzentriertem Fluorid aufgetragen.


Auch Fragen und Tipps zur Mundhygiene gehören zu einer PZR. Ob Putztechnik, Zahnseide oder Mundspülung - zur täglichen Pflege der Mundhöhle gehört so einiges. Was für Sie individuell wichtig ist, wird ebenfalls besprochen.


Warum der Aufwand?


Wer täglich mindestens zweimal ordentlich die Zähne putzt und zusätzlich noch Zahnseide oder spezielle Bürstchen für die Zahnzwischenräume nutzt, tut bereits einiges für seine Zahngesundheit. Aber auf Flächen, die Patienten bei der täglichen Zahnpflege nur schwer erreichen, bilden sich dennoch im Laufe der Zeit bakterielle Beläge – hier hilft die PZR. Sie unterstützt die tägliche Zahnreinigung, ersetzt sie aber nicht.


Wie oft?


Bei den meisten Menschen reicht es aus, ein- bis zweimal pro Jahr eine PZR durchzuführen. Bei einem hohen Parodontitisrisiko können kürzere Abstände nötig werden. Auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten beeinflusst die Mundgesundheit. Diabetes und Stress können unter Umständen Veränderungen in der Mundhöhle zur Folge haben. Zum Beispiel kann sich der Speichel verändern oder verringern, was Karies begünstigt. Wie oft eine PZR sinnvoll ist, empfehlen der Zahnarzt und die ausgebildete Prophylaxekraft.

Individualprophylaxe von klein auf


Vor allem am Anfang unseres Lebens benötigen wir Unterstützung beim Zähne putzen durch unsere Eltern. Um dem Kind und den Eltern bei der häuslichen Zahnpflege zu unterstützen, wird in unserer Praxis die Individualprophylaxe angeboten. Es werden Themen, wie Ernährung, Hilfsmittel für die Mundhygiene, wie Zahnbürsten und Zahnpasten, die altersgerechte Putztechnik und die häusliche Fluoridierung besprochen. Auch die Versieglung von kariesfreien Seitenzähnen wird durchgeführt. All diese Maßnahmen erfolgen in einer kinderfreundlichen Umgebung, so dass erst gar keine Angst vor dem Zahnarzt entstehen kann.

Wurzelkanalaufbereitung & -füllung


Wurzelkanalaufbereitung


Die Wurzelkanalaufbereitung dient der Entfernung von infiziertem Gewebe aus dem Wurzelkanal des Zahnes bevor der aufbereitete Kanal luftdicht versiegelt wird. Zuerst erfolgt die Formgebung des Wurzelkanals für die spätere Füllung, mit plastischem Material. Zur optimalen Aufbereitung eines Wurzelkanals erfolgen während der Behandlung mehrere Spülungen mit antibakteriellen Spüllösungen.


Wurzelkanalfüllung


Nach der Aufbereitung folgt die Füllung eines aufbereiteten Wurzelkanals mit Hilfe von Guttapercha, einem kautschukähnlichen Stoff aus dem koagulierten Milchsaft des Guttaperchabaums.

Die in der Zahnmedizin verwendeten Guttaperchaspitzen entsprechen passgenau der Form der zuvor verwendeten Feilen zur Aufbereitung und garantieren somit eine bakteriendichte Versiegelung des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze.

Nach erfolgreicher Füllung des Wurzelkanals wird die Zugangskavität in der Zahnkrone mit Hilfe eines plastischen Füllmaterials, wie beispielsweise Komposit verschlossen, sodass die erfolgte Behandlung von außen nicht sichtbar und bakteriendicht versiegelt ist, um das Risiko einer Reinfektion zu vermeiden.


Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung


  • Vitalitätsprüfung, Perkussionsprüfung
  • Ggf. Anästhesie
  • Ggf. Anlegen eines Kofferdams
  • Trepanation des Zahnes zur Schaffung einer Zugangskavität
  • Auffinden des Wurzelkanals / der Wurzelkanäle
  • Wurzelkanalaufbereitung mittels Handfeilen oder rotierenden Instrumenten
  • Mehrfache Desinfektion des Wurzelkanals mittels Spüllösungen
  • Trocknung
  • Füllung des Wurzelkanals mit Guttapercha
  • Füllung der Zugangskavität mittels Komposit

Maschinelle Aufbereitung


Im Gegensatz zur Aufbereitung eines Wurzelkanals mit Handfeilen besteht die Möglichkeit bei einer endodontischen Behandlung auf ein Verfahren mit rotierenden Instrumenten auszuweichen. Hierbei werden sich langsam drehende Wurzelkanalfeilen in den Wurzelkanal eingebracht und dieser von infiziertem Gewebe befreit. Zudem erfolgt zeitgleich die Formgebung des Wurzelkanals, um die Passgenauigkeit der späteren Wurzelfüllung zu optimieren.


Für Sie als Patienten unserer Praxis hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass die Behandlungszeit bei gleichem Ergebnis deutlich verkürzt wird.

Parodontalbehandlung


Was ist die Ursache einer Parodontitis?


Ursache dieser Entzündung sind Stoffwechselprodukte von Bakterien, die sich in weichen oder mineralisierten Belägen auf der Zahnoberfläche und in der Zahnfleischtasche befinden. Durch die Bakterienprodukte wird eine chronische Entzündungsreaktion ausgelöst, die letztlich zum Abbau des gesamten Zahnbettes (Zahnfleisch, Faserapparat, Knochen) führen kann. Schweregrad und Verlauf der Parodontitis hängen von Menge und Art der vorliegenden Bakterien, von Ihrer Abwehrreaktion sowie vom Vorliegen weiterer Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Stress) ab.


Wie äußert sich die Parodontitis?


Am Anfang steht die Bildung von Zahnstein, welcher ohne Entfernung auch in die Bereiche unterhalb des Zahnfleisches wandert. Durch die statt findende Entzündung kann es zu Zahnfleischbluten vor allem beim Zähne putzen kommen. Einige Patienten stellen auch einen Mundgeruch fest. Als schlimmstes und auch damit sehr fortgeschrittenen Stadium der Parodontitis stellt der Patient eine Lockerung der zähne fest.


Eine bestehende Parodontitis kann nur durch eine systematische Behandlung zum Stillstand gebracht werden. Grundlage dieser Behandlung ist die vollständige Entfernung der verursachenden bakteriellen Beläge von Zahn-und Wurzeloberfläche. Die Behandlung wird in mehreren Schritten durchgeführt.


Wie läuft eine Parodontalbehandlung ab?

  1. Vorbehandlung und professionelle Zahnreinigung
  2. Untersuchung nach Vorbehandlung und PA-Antrag
  3. Reinigung der Zahnfleischtaschen
  4. Heilung und Nachkontrolle
  5. Nachuntersuchung
  6. Regelmäßiges Recall

Ausgehend von einer ausführlichen Untersuchung Ihres Zahnhalteapparates mit genauem Ausmessen der Zahnfleischtaschen, erfolgt zunächst eine professionelle Zahnreinigung (PZR) Mit Entfernung der über dem Zahnfleischsaum gelegenen harten und weichen Zahnbeläge. Außerdem erhalten sie nach Aufnahme eines genauen Mundhygiene- und Entzündungsstatus eine Anleitung zur effektiven individuellen häuslichen Mundhygiene, die für den Therapieerfolg von großer Bedeutung ist.

Je nach Ausgangssituation sind für diesen Therapieschritt mehrere Termine erforderlich. Diese sogenannte Vorbehandlung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die nachfolgende Reinigung der Zahnfleischtaschen, da ansonsten eine Reinfektion sattfindet und auch Genehmigung der weiteren Behandlung durch die gesetzliche Krankenkasse nicht gewährleistet ist.

Nach Abschluss der Zahnreinigung wird anhand einer erneuten Untersuchung Ihres Zahnbettes überprüft, an welchen Zahnflächen weiterhin Symptome einer Parodontitis, wie vertiefte Zahnfleischtaschen und Blutungen vorliegen. Diese Untersuchung bildet die Grundlagen für den „Antrag auf Behandlung der Parodontitis“, den wir an Ihre Krankenversicherung senden. Sobald die Genehmigung des Behandlungs-Antrages durch Ihre Krankenkasse erfolgt ist, beginnen wir mit der Reinigung der infizierten Zahnfleischtaschen. Diese wird, je nach Ausmaß der Erkrankung und Ihren persönlichen Wünschen meist in 1-2 Sitzungen unter örtlicher Betäubung durchgeführt. In besonderen Fällen wird diese mechanische Reinigung mit der oralen Gabe von Antibiotika kombiniert. 6-8 Wochen nach Abschluss der Parodontitisbehandlung wird nochmals ein Befund erhoben und das Therapieergebnis überprüft. Sollten die bisher durchgeführten Maßnahmen nicht ausgereicht haben, um die Entzündung vollständig zu eliminieren, werden in dieser Sitzung weitergehende Behandlungsschritte mit Ihnen erörtert.


Der langfristige Erfolg der Parodontitis-Therapie hängt entscheidend von Ihrer Mitarbeit ab. Unverzichtbar sind eine zusätzliche häusliche Mundhygiene und die regelmäßige zahnärztliche Betreuung. Wir möchten Sie daher nach erfolgreicher Behandlung in ein Nachsorgeprogramm integrieren. Die Häufigkeit der Nachsorgetermine richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und Ihren individuellen Risikofaktoren. Im Rahmen der Nachsorgeuntersuchungen werden Zähne und Zahnfleisch kontrolliert und professionell gereinigt. Auch diese Behandlung wird, wie oben beschrieben privat mit Ihnen abgerechnet.

Angstpatienten


Viele Patienten kennen dieses ungute Gefühl, wenn wieder ein Zahnarzttermin ansteht.


Doch leider gibt es auch Patienten, die so große Angst vor dem Gang in die Zahnarztpraxis haben, dass dieser schon Jahre her ist. Aus Angst, Scham und dem Gefühl, dass es keine Lösung für ihr Problem gibt, vergehen die Jahre ohne Behandlung.


Unser speziell ausgebildetes Team arbeitet seit Jahren mit Angstpatienten. Vielen von ihnen haben wir die Furcht vor der Behandlung nehmen können.


Angstpatientenbehandlung

Gern besteht unser erstes Kennenlernen nur aus einem Gespräch.


In diesem Erstgespräch wird die Anamnese ausgefüllt und wir machen uns ein Bild über ihre Ängste. Ohne eine ordentliche Befundung oder Röntgenbilder kann kein Therapieplan erstellt werden. Aber bei Phobiepatienten zählt der erste Schritt und dies ist überhaupt einen Termin in der Zahnarztpraxis wahrzunehmen. Weitere Schritte werden dann besprochen und es wird ein neuer Termin für einen Befund vergeben. Sollte die erste Aufregung überwunden worden sein und sie wünschen doch beim ersten Termin eine Untersuchung ist dies auch möglich.


Anästhesie


Einige Patienten kennen diese Angst vor der Spritze beim Zahnarzt. Für viele ist aber auch einfach das langanhaltende taube Gefühl der Lippe und/oder Zunge unangenehm.

Um dies zu entgehen bieten wir ein System an, welches erstens die Spritze an sich wie einen Stift erscheinen lässt und was durch eine sogenannte intraligamentäre Anästhesie nur den zu behandelnden Zahn taub werden lässt.

Die Anästhesiedauer ist verkürzt und Sie können fast sofort nach der Behandlung wieder essen und trinken.

Schwerpunkte



Ästhetische Zahnheilkunde / Konservierende Zahnheilkunde

  • Bleaching

Prothetik

  • Digitaler Abdruck (der Abdruck ohne Abdruck) CAD CAM
  • Festsitzender Zahnersatz
  • Implantatgetragener Zahnersatz
  • Herausnehmbarer Zahnersatz

Prophylaxe

  • PZR (professionelle Zahnreinigung)
  • Individualprophylaxe von klein auf

Endodontologie

  • Wurzelkanalaufbereitung & -füllung
  • Maschinelle Aufbereitung

Parodontologie

  • Parodontalbehandlung

    Angstpatienten

    • Angstpatienten / Anästhesie